Tupoljev (Tobi/Frida)

 

TUPOLJEV (TOBI/FRIDA)  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  

Tupoljev, von uns Tupi genannt, war einer der Hunde, die keine Chance hatten, den Illatos jemals lebend zu verlassen.
Er war schon etwas älter, verhielt sich still und unauffällig und war völlig resigniert.

Nach seiner Rettung vollzog sich eine komplette Wandlung. Man konnte überdeutlich sehen, wie sehr sich Tupi

über seine Rettung freute. Er lachte uns auf Fotos regelrecht entgegen!

In Deutschland war Tupi auf einer ganz wunderbaren Pflegestelle mit 2 Hundegefährten untergebracht, und man konnte zunehmend sehen, wie sehr er auftaute. Tupi, der jetzt Tobi hieß, war regelrecht in einen Jungbrunnen gefallen! Er tobte, rannte und spielte wie ein ganz junger Hund. Tobi blieb lange auf diesem Platz, vielleicht auch, weil man als Betrachter der Fotos dachte, dass er doch dort für immer bleiben sollte. Doch es war "nur" ein Pflegeplatz und kein endgültiges Zuhause.

Dann kam der große Tag: Tobi fand sein endgültiges Zuhause! Er hatte nun seine eigene Familie und war der alleinige Prinz daheim. Mit diesem Lebensabschnitt bekam Tobi auch einen neuen Namen: Frida. Er brauchte etwas Zeit für die Umgewöhnung, aber seine neuen Menschen liebten ihn über alles, und sie wurden ein tolles Team! Aus Frida wurde ein total ausgeglichener Hund, ganz ruhig, freundlich, lieb, sanft und interessiert. Er besuchte die Hundeschule und begleitete seine Familie überall hin, so z.B. auf regelmäßige Wanderungen und auch im Urlaub.

Nun erreichte uns nach 1,5 Jahren die traurige Nachricht von Fridas Tod. Er verstarb völlig unerwartet. Abends noch ging er spazieren, es gab nichts Auffälliges. Am nächsten Morgen stand Frida ganz steif, er legte sich hin, hechelte ganz stark und stöhnte auch ein wenig. Er wurde sofort im Korb zum Tierarzt gefahren.

Zwei Stunden später war Frida tot.

Der Schock sitzt tief, und wir fühlen mit allen Menschen, die Frida geliebt haben. Es tut uns unendlich leid, dass er jetzt schon gehen musste.

Ein winziger Trost: Frida wurde von ganzem Herzen geliebt und war ein überglücklicher Hund.

Auch musste er nicht in langer Krankheit leiden. Trotzdem sind wir zutiefst betroffen...

Lebe wohl jenseits der Regenbogenbrücke, lieber Junge!